Plant du Rhin

CHF 19.50 inkl. MwSt.

Charakteristischer Silvaner-Wein: Leicht mit dezent-duftigem Aroma, der nicht zuletzt wegen seiner milden Säure sehr geschätzt ist. Er besitzt hervorragende Qualität als Essensbegleiter, insbesondere zu Spargelgerichten, aber auch zu Risotto oder zu saisonaler Küche mit frischen aromatischen Kräutern schmeckt er prächtig. Ebenso hervorragend harmoniert Silvaner mit Fisch.

CHF 19.50

70 cl Flasche | Preis pro Flasche
(CHF 27.86 / l ) Preis inkl. Mwst., zzgl. Versand
6er-Karton

Beschreibung

BESCHREIBUNG BEWERTUNG PRODUZENT

Plant du Rhin St. Saphorin Grand Cru AOC 2020

Silvaner, Sylvaner, Grüner Sylvaner, Johannisberg oder wie hier als Plant du Rhin betitelt, es handelt sich doch stets um die gleiche Rebsorte, die in der Regel kurz Silvaner genannt wird. Unter dem Namen Österreichrebe wird sie erstmals 1665 erwähnt, als sie in Süddeutschland eingeführt wurde, was wiederum auf ihren Ursprung Österreich schließen lässt. Dafür spricht auch, dass es sich beim Silvaner um eine natürliche Kreuzung der Sorten Savagnin und Österreichisch-Weiß handelt.

Artikelnummer
Inhalt 0.70l
Erzeuger Pierre-Luc Leyvraz, Chexbres / Waadt
Land Schweiz
Anbaugebiet St. Saphorin
Rebsorte Sylvaner
Qualitätsbez. Grand Cru
Jahrgang AOC Lavaux
Rebsorte(n) 100% Sylvaner
Geschmack Trocken
Farbe Helles Gelb
Nase Rebsortentypische Aromen von Kräuter, Stachelbeere, Heu und Mandeln und exotischen Früchten (Mango und Ananas)
Charakter Exotischer, sehr fruchtiger Wein mit einem Hauch Restsüsse
Speiseempfehlung Spargel, Fisch, Krustentiere
Trinktemperatur 10°C
Lagerfähigkeit 2-4 Jahre
Vinifizierung/Ausbau Stahltank, ohne BSA
Alkohol 14.0%
Säure 4.1 g/ Ltr.
Restzucker < 4 g/Ltr.
Allergene enthält Sulfite
Herstellerhinweis

Bewertungen

Produzent

Pierre-Luc Leyvraz – der König des Chasselas

Chexbres und Saint Saphorin gehören zu den schönsten Orten der Schweiz. Die Rebberge des Kantons Waadt sind der Höhepunkt des UNESCO Kulturerbes. In dieser märchenhaft schönen Gegend liegt das Weingut Pierre-Luc Leyvraz. 1950 hat Pierre-Luc das 3.3 ha grosse Familiengut von seinen Eltern übernommen. Damals war der Familienbesitz zwischen Ackerbau und Weinbau aufgeteilt.

Die Domaine ist unterteilt in 10 Parzellen, die jeweils ein paar 100 Meter voneinander entfernt und meist an den Steilhängen des Lavaux liegen. Eine der grossartigen Parzellen liegt in Saint-Saphorin, einem der schönsten Winzerdörfchen der Schweiz inmitten den terrassenförmig angelegten Lavaux-Weinbergen. Die Komplexität des Bodens hier verleiht ihm dem Wein das Bouquet, das alle Weinessenzen vereint, die die Pflanze aus ihrem Terroir ziehen konnte. Von hier stammt Pierre-Lucs bekanntester Wein, der Les Blassinges, einem reinsortigen Chasselas, aus verschiedenen Parzellen verschnitten. Les Blassinges ist der Lagenname, auf der 1950 die ersten Rebstöcke des Weinguts gepflanzt wurden.

Pierre-Luc ist ein grosser Verfechter des Chasselas und so wundert es nicht, dass der grösste Anteil seiner Rebflächen mit dieser Rebsorte bepflanzt ist. Und das Ergebnis gibt ihm Recht, das Terroir ist hervorragend als geeignet für diese Weine, die dort überdurchschnittliche Qualität hervorbringen.

Bewirtschaftet werden die Rebflächen nach den Grundsätzen der Integrierten Produktion (IP). Pierre-Luc arbeitet mit der Natur und greift wirklich nur ein, wenn es gar nicht mehr anders geht. Werte wie Reinheit, Harmonie und Authentizität sind ihm wichtig und er arbeitet so sorgsam, dass ein Journalist einmal über ihn schrieb, dass er seine Reben schneidet als wären es Bonsaibäume.

Inzwischen ist das Weingut auf eine Grösse von 3.5 ha gewachsen. Neben Chasselas werden noch die Rebsorten Pinot Noir, Gamay, Sylvaner, Gamaret, Garanoir, Syrah, Ancellotta und Diolinoir angebaut.

Die Jahresproduktion an St. Saphorin Grand Cru und Dézaley Grand Cru liegt bei ca. 30.000 Flaschen.

Pierre-Luc Leyvraz ist einer der Ausnahmetalente, das von Robert Parker 1978 in seinem Magazin «The Wine Advocate» sehr gut bewertet wird. Vinum zählt ihn zu den 150 besten Weingütern der Schweiz und Falstaff spricht von seinem Chasselas als den besten der ganzen Schweiz.

Titel

Nach oben