Plantscher Roman. Dialekt „blâtsyer“, regional franz. Blanchier

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Zitrusfrüchte, Mandeln, reife Ananas, überreife Mango
Komplex, vielschichtig.

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Beschreibung

BESCHREIBUNG BEWERTUNG PRODUZENT

Plantscher Roman. Dialekt „blâtsyer“, regional franz. Blanchier

Plantscher ist das Synonym für den Bordeaux Blanche, dem weissen Bordeaux. Heute wird sie nur noch von der Kellerei Chanton angebaut. Sehr vielschichtiger, komplexer Weisswein mit Aromen von Wildblumen, Kamille und Kirsche.

Artikelnummer
Inhalt 0.75l
Erzeuger Kellerei Chanton, Visp
Land Schweiz
Anbaugebiet Varen
Qualitätsbez. AOC Wallis
Jahrgang 2020
Rebsorte(n) 100% Plantscher
Geschmack trocken
Farbe Goldgelb
Nase Zitrusfrüchte, Mandeln, reife Ananas, überreife Mango
Charakter Komplex, vielschichtig
Speiseempfehlung Der Versuch zu einem alten Bergkäse war überwältigend. Auch geeignet zu Raclette und Fondue.
Trinktemperatur 10°-12°
Lagerfähigkeit 2028
Vinifizierung/Ausbau Spontangärung, BSA
Alkohol 11.9%
Säure 5.5 g/l
Restzucker 0
Allergene enthält Sulfite
Herstellerhinweis Reliktisch vorhanden, nur in der Umgebung von Visp kulitiviert.

Bewertungen

Rebsorte

Erwähnt wurde diese Rebsorte zum ersten Mal 1539 im Wallis. Es handelt sich hier um einen Nachfahren der Furmint-Rebsorte, aus der in Ungarn die berühmten Tokajer-Süssweine hergestellt werden.

Plantscher ist der regionale Name für den Gros Bourgogne (Bordeaux Blanc).

Im Jahr 2003 beginnt Josef-Marie Chanton den Plantscher in einer sehr kleinen Fläche in Visp anzubauen. Er hatte ihn zuvor in einer alten Rebanlage mit Pergola-Erziehung gefunden.

Bis heute sind die Chantons die einzigen Winzer weltweit, die Plantscher auf einer Fläche von 500 m2

kultivieren.

Bei entsprechender Ertragsbeschränkung kann diese Sorte Zuckerwerte von bis zu 95° Oechsle erreichen.

Produzent

Geschichte
Kreativ, mutig und mit ausserordentlicher Begabung kultivieren die Chantons seit 1944 bereits in der dritten Generation weltweit einzigartige Rebsorten. Ende der 70er-Jahre rief Josef-Marie Chanton, Sohn des Firmengründers Oskar, den Lafnetscha wieder ins Leben. Im Laufe der 80er-Jahre vinifizierte er mit dem Himbertscha, Gwäss und später mit dem Eyholzer Roter und Plantscher vier weitere in Vergessenheit geratene Sorten. Eine Pionierleistung und ein Talent, das im Familienbetrieb weiterlebt:

Mario Chanton
Setzt nicht einfach Traditionen fort. Er sucht neue Wege, um seine Ideen zu verwirklichen, mutig wie sein Vater. Erste Erfolge zeichnen sich schon ab. Mario ist seit 2008 Geschäftsleiter der Kellerei. 2009 wird als Newcomer des Jahres 2009 für den Wine Award Deutschland nominiert.

Josef-Marie Chanton
Führte mit seinen Visionen die Weinkellerei zum heute erfolgreichen und modernen Betrieb. Qualität und Raritäten standen immer an erster Stelle. Er setzt auf Topqualität und alte einheimische Sorten. Vorreiter für erste begrünte Anlagen im Wallis und rigorose Beschränkung der Trauben. Dadurch jahrzehntelange Medienpräsenz als Topwinzer und Archäologe des Walliser Rebbaus.

Marlis Chanton
Zeichnete sich verantwortlich für das äussere Erscheinungsbild der Firma, die Etiketten und die Raumgestaltungen. Sie setzte die Idee, den Charakter des Weins auf die Etiketten zu übertragen, mit jungen Künstlern um.

Flora und Fauna im Wallis

Wo die Natur gedeiht, sind auch Flora und Fauna zuhause.

In der Bildergalerie finden Sie Tiere und Pflanzen, die sich in ihren begrünten Rebbergen wohl fühlen.

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